Die Satzung

 

Sport-Gemeinschaft Ober-Erlenbach e.V.

Satzung

 
§ 1 NAME, SITZ UND GESCHÄFTSJAHR


1. Der am 13. September 1945 gegründete Verein führt den Namen "Sport-Gemeinschaft Ober- Erlenbach e. V.“, Abkürzung: (SGO) und hat seinen Sitz in Bad Homburg - Ober-Erlenbach. Er ist in das Vereinsregister eingetragen (Nr.: 1 V R 508). Die Vereinsfarben sind „Grün–Weiß“. Traditionsverein ist der 1919 gegründete FSV Ober-Erlenbach, der später aufgelöst wurde.


2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 ZWECK UND GEMEINNÜTZIGKEIT


1.Die SG Ober-Erlenbach verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.


2. Zweck der Körperschaft ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen, Spielbetrieb Jugend-, Senioren – und Freizeitmannschaften, Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen von sportlichen Veranstaltungen.


3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt in erster Linie keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.


4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten, mit Ausnahme des Auslagenersatzes oder der Aufwandsentschädigung (Ehrenamtspauschale), keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.


5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 3 MITGLIEDSCHAFT IN VERBÄNDEN


1. Der Verein ist Mitglied im


a) Landessportbund Hessen e. V. und


b) jeweils zuständigen Landesverband.


2. Der Verein erkennt die Bestimmungen (Satzungen, Ordnungen, Statuten usw.) dieser Verbände an.

§ 4 ERWERB UND BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT


1. Der Verein hat ordentliche und außerordentliche Mitglieder.


Ordentliche Mitglieder sind:


a) aktive und passive Mitglieder über 18 Jahre und


b) Ehrenmitglieder.


Außerordentliche Mitglieder sind:


a) Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und


b) fördernde Mitglieder (Juristische Personen, Körperschaften des Öffentlichen bzw. privaten
Rechts und Einzelpersonen, denen keine Rechte und Pflichten aus der Mitgliedschaft
erwachsen) .


2. Mitglied des Vereins kann jeder ohne Rücksicht auf Nationalität, Rasse und Religion
werden.


3. Der Antrag um Aufnahme in den Verein hat schriftlich zu erfolgen. Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren können nur mit schriftlicher Zustimmung ihres gesetzlichen
Vertreters aufgenommen werden.


Die Aufnahme in den Verein beinhaltet, dass das Mitglied für die Dauer seiner Mitgliedschaft
am SEPA-Verfahren für die Mitgliedsbeiträge teilnimmt. Das hat das Mitglied in der
Eintrittserklärung rechtsverbindlich zu erklären. Laufende Änderungen der Bankverbindung
sind dem Verein mitzuteilen. Mitglieder, die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen,
zahlen einen höheren Mitgliedsbeitrag, erhöht um die dem Verein damit verbundenen
Aufwendungen zum Einzug des Beitrages. Dieser Betrag wird vom Vorstand festgelegt. Der
Vorstand kann in Einzelfällen der Aufnahme von Mitgliedern ohne SEPA-Verfahren
zustimmen.


4. Der Vorstand entscheidet im Einvernehmen mit dem jeweiligen Abteilungsleiter über die
Aufnahme. Sie kann auch ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.


5. Die Mitgliedschaft endet:


a) durch Tod oder


b) durch Austritt, der nur schriftlich zum Ende eines Kalenderjahres zulässig und spätestens 3
Monate vorher zu erklären ist; dies gilt auch für die Erklärung der passiven Mitgliedschaft
oder


c) durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied 6 Monate mit der
Entrichtung der Vereinsbeiträge in Verzug ist und trotz erfolgter schriftlicher Mahnung diese
Rückstände binnen eines Monats nicht bezahlt. Dies gilt auch, wenn ein Mitglied sonstige
finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat oder


d) durch Ausschluss, der durch den Vorstand zu beschließen ist (§ 8 Nr. 2 bis 4).

6. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte und Pflichten gegenüber dem
Verein. Finanzielle Forderungen des Vereins bleiben von der Beendigung der Mitgliedschaft
unberührt.


§ 5 MITGLIEDSCHAFTSRECHTE


1. Ordentliche Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen,
Anträge zu stellen und an den Abstimmungen mitzuwirken. Sie besitzen das aktive und
passive Wahlrecht.


2. Alle Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins im Rahmen der jeweiligen
Benutzungsordnung zu benutzen.


3. Jedes Mitglied hat das Recht der Beschwerde an den Vorstand oder der Anrufung des
Ehrenrates.


4. Die Mitgliedschaftsrechte ruhen, wenn sich ein Mitglied länger als drei Monate mit seinen
finanziellen Verpflichtungen im Rückstand befindet.


§ 6 PFLICHTEN DER MITGLIEDER


Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet:


1. die Aufnahmegebühr, die Beiträge sowie alle Abteilungsbeiträge (Aufnahmegebühr,
Zusatzbeiträge und Umlagen) zu bezahlen,


2. den Anordnungen des Vorstandes und der von ihm bestellten Organe Folge zu leisten,


3. das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln und bei fahrlässiger oder
vorsätzlicher Beschädigung Schadenersatz zu leisten und


4. auf Verlangen des Vorstandes ein Unbedenklichkeitsattest eines Arztes vorzulegen.


§ 7 MITGLIEDSBEITRAG


1. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und der allgemeinen Aufnahmegebühren werden von der
Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Mitgliedsbeiträge treten in ihrer jeweiligen Höhe mit
Beginn des laufenden Geschäftsjahres in Kraft. Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen
werden im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren eingezogen. Das Mitglied hat hierzu bei Eintritt
in den Verein zuzustimmen, ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen sowie für eine
ausreichende Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen. Wir ziehen den Mitgliedsbeitrag
unter Angabe der Gläubiger-ID (DE33 ZZZ0 0000 5111 47) und der Mandatsreferenz (interne
Nummer) jährlich zum 28. Februar ein. Fällt dieser Tag nicht auf einen Bankarbeitstag,
erfolgt der Einzug am unmittelbar darauffolgenden Bankarbeitstag


2. Abteilungen, die zur Errichtung, Erhaltung und zum Ausbau ihrer Sportanlagen sowie zur
Durchführung ihres Spielbetriebes zusätzlicher Geldmittel bedürfen, sind durch Beschluss
ihrer Abteilungsmitgliederversammlung berechtigt, Aufnahmegebühren, Zusatzbeiträge und
Umlagen zu erheben, von deren Bezahlung die Abteilungszugehörigkeit abhängig gemacht
werden kann.


3. Das Mitglied hat für eine pünktliche Entrichtung des Beitrages, der Gebühren und Umlagen
Sorge zu tragen. Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen sind an den Verein zur Zahlung
spätestens fällig am 28.02. eines laufenden Jahres und müssen bis zu diesem Zeitpunkt auf
dem Konto des Vereins eingegangen sein. Ist der Betrag zu diesem Zeitpunkt bei dem Verein
nicht eingegangen, befindet sich das Mitglied mit seiner Zahlungsverpflichtung in Verzug.
Der ausstehende Beitrag wird dann mit 5 % p.a. über Basiszins auf die Beitragsforderung für
jeden Tag des Verzuges verzinst.


§ 8 AHNDUNG VON VERSTÖSSEN


1. Zur Ahndung von Vergehen, vor allem im sportlichen Betrieb, können vom Vorstand
folgende Strafen verhängt werden:


a) Verwarnung,
b) Verweis,
c) Geldbuße,
d) Sperre.


2. Durch den Vorstand können außerdem nach Anhören des Ehrenrates Mitglieder
ausgeschlossen werden und zwar:


a) bei groben Verstößen gegen die Vereinssatzung,


b) wegen Unterlassungen oder Handlungen, die sich gegen den Verein, seine Zwecke und
Aufgaben oder sein Ansehen auswirken oder die im besonderen Maße die Belange des Sports
schädigen,


c) wegen Nichtbeachtung von Beschlüssen und Anordnungen der Vereinsorgane oder


d) wegen unehrenhaften Verhaltens inner- oder außerhalb des Vereins.


3. Dem durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossenen Mitglied steht ein Berufungsrecht an den
Ehrenrat innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe des Beschlusses zu.


4. Von dem Zeitpunkt an, zu dem das auszuschließende Mitglied von der Einleitung des
Ausschlussverfahrens in Kenntnis gesetzt wird, ruhen die Mitgliedschaftsrechte. Das Mitglied
ist verpflichtet, alle in seiner Verwahrung befindlichen vereinseigenen Gegenstände
unverzüglich an den Vorstand zurückzugeben.


§ 9 ORGANE DES VEREINS


1. Organe des Vereins sind:


a) die Mitgliederversammlung (§ 10),


b) der Vorstand (§ 11) und


c) der Ehrenrat (§ 12).


2. Alle Vereinsämter sind Ehrenämter.

§ 10 MITGLIEDERVERSAMMLUNG


1. Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäß durch den Vorstand einberufene
Versammlung aller ordentlichen Mitglieder. Sie ist oberstes Organ des Vereins.


2. Die Mitgliederversammlung findet jährlich (in der Regel in der ersten Jahreshälfte) statt.
Die Einberufung muss spätestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich erfolgen. Die
Kommunikation im Verein kann in Textform (auch mittels elektronischer Medien) erfolgen.
Mitteilungen jeglicher Art gelten als zugegangen, wenn sie an die dem Verein bekannt
gegebene Anschrift oder E-Mail-Anschrift gerichtet ist. Die Mitteilung von
Adressänderungen / Änderungen von E-Mail-Adressen ist eine Bringschuld des Mitgliedes.


Die Angabe der Tagesordnung muss folgende Punkte enthalten:


a) Jahresbericht und Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr des Vorstandes, der
Abteilungen und des Ehrenrates,


b) Bericht der Kassenprüfer,


c) Entlastung des Vorstandes,


d) Wahlen (Vorstand, Ehrenrat, Kassenprüfer) alle zwei Jahre,


e) Beschlussfassung über Anträge, die beim Vorsitzenden spätestens eine Woche vor der
Versammlung schriftlich vorliegen müssen,


f) Beschlussfassung über etwaige Satzungsänderungen und Beschlüsse nach § 14 Abs. 1 Satz 2.


3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durch den Vorstand einberufen
werden, wenn dies im Interesse des Vereins liegt oder schriftlich durch begründeten Antrag
von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des
Verhandlungsgegenstandes verlangt wird. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist
dann spätestens vier Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen. Die schriftliche
Einladung soll zwei Wochen, muss aber spätestens eine Woche vorher erfolgen und zwar
unter Angabe der Tagesordnung.


4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder einem seiner Stellvertreter
geleitet. Jedes Mitglied über 18 Jahre hat eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher
Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Die Stimmabgabe erfolgt durch Handzeichen,
wenn es durch die Versammlung nicht anders beschlossen ist.


5. Beschlüsse über Satzungsänderungen und nach § 14 Abs. 1 Satz 2 bedürfen der
Zustimmung von drei Viertel der erschienenen Mitglieder. Für die Auflösung des Vereins ist
eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.


6. Wahlen erfolgen durch Handaufheben, wenn nur ein Kandidat zur Wahl steht. Schriftliche
Abstimmung (durch Stimmzettel) muss erfolgen, wenn zwei oder mehr Mitglieder
kandidieren.

7. Das aktive Wahlrecht kann nicht übertragen werden. Stellvertretung ist nicht zulässig.


8. Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt
werden, wenn ihre schriftliche Zustimmung dem Wahlleiter vorliegt.


9. Vor den Wahlen ist von der Mitgliederversammlung ein Wahlausschuss, bestehend aus
einem Leiter, der die Funktion des Versammlungsleiters während der Wahlen innehat, und
zwei Beisitzern zu wählen. Dieser hat die Aufgabe, die Wahlen durchzuführen, ihr Ergebnis
zu ermitteln und bekannt zu geben.


10. Der Vorsitzende wird zuerst gewählt. Ihm steht jeweils das mündliche Vorschlagsrecht für
die weiteren Wahlen zu. Über seinen Wahlvorschlag ist zuerst in einem gesonderten
Wahlvorgang abzustimmen.


11. Hat im ersten Wahlgang keiner der Vorgeschlagenen die Mehrheit der Stimmen der
erschienenen Mitglieder erlangt, erfolgt in einem zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen
denjenigen beiden Vorschlägen, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben.


12. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom
Vorsitzenden und den Beurkundern zu unterzeichnen ist. Zu Beginn jeder
Mitgliederversammlung sind zwei Beurkunder zu bestellen. Die Beurkunder werden vom
Vorstand vorgeschlagen und durch die Mitgliederversammlung bestätigt.

 


§ 11 DER VORSTAND


1. Der Verein wird vom Vorstand geleitet. Dem Vorstand gehören an:


a) der Vorsitzende


b) die Abteilungsleiter Fußball und Tennis als Stellvertretende Vorsitzende und


c) der Schatzmeister (Kassierer) und


d) der Abteilungsleiter Fußballjugend.


2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, die Stellvertreter und der
Schatzmeister. Hiervon sind jeweils zwei gemeinsam zur Vertretung des Vereins berechtigt.


3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung alle zwei Jahre gewählt und bleibt bis
zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist mehrfach zulässig. Die Mitglieder
des Vorstandes können sich nicht durch andere Personen vertreten lassen. Ein
Vorstandsmitglied kann nicht mehrere Vorstandsämter innehaben.


4. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte. Die Verwendung der Mittel hat nach den
Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamer Geschäftsführung ausschließlich zu
Zwecken der Pflege des Sports zu erfolgen.



5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der insbesondere der Aufgabenkreis, die
Zusammenarbeit und die Informationspflicht der einzelnen Vorstandsmitglieder geregelt sein
sollen.


6. Der Vorstand soll monatlich mindestens einmal zusammenkommen und ist beschlussfähig,
wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher
Mehrheit gefasst. Über die Sitzung ist ein Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse wörtlich
aufzunehmen sind. Die Sitzungen des Vorstandes sind nicht öffentlich. Alle Beschlüsse sind
grundsätzlich in Sitzungen herbeizuführen. Ausnahmsweise kann ein Beschluss auch durch
Rundfrage bei allen Mitgliedern des Vorstandes unter genauer Angabe des
Beschlussgegenstandes herbeigeführt werden.


7. Tritt eines der Mitglieder des Vorstandes während einer Wahlperiode zurück, so findet die
Neuwahl in der nächsten Mitgliederversammlung statt. Bis zur Neuwahl beruft der Vorstand
einen kommissarischen Vertreter.


8. Für die Erledigung bestimmter Aufgaben des Vereins kann der Vorstand Ausschüsse
einsetzen. Den Vorsitz in den Ausschüssen führt der Vorsitzende oder ein von ihm zu
benennendes Vorstandsmitglied.


9. Bleibt ein Vorstandsmitglied drei aufeinander folgenden Sitzungen ohne hinreichende
Entschuldigung fern, so muss es aus dem Vorstand ausscheiden. Ziffer 7 Satz 2 gilt
entsprechend.


10. Tritt der Vorstand in seiner Gesamtheit während einer Wahlperiode zurück, so hat er
unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die
stimmberechtigten Mitglieder sind schriftlich zu laden. Der Einladung ist die Tagesordnung
beizufügen. Zwischen dem Zugang der Einladung und dem Termin muss mindestens ein
Zeitraum von einer Woche liegen. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis der neue Vorstand
gewählt worden ist.


§ 12 EHRENRAT


1. Der Ehrenrat besteht aus drei Mitgliedern. Der Ehrenvorsitzende des Vereins ist Mitglied
des Ehrenrates und führt den Vorsitz. Ist ein weiterer Ehrenvorsitzender gewählt, so ist auch
er Mitglied. Den Vorsitz führt in diesem Fall der länger amtierende Ehrenvorsitzende. Die
weiteren Mitglieder des Ehrenrates sowie erforderlichenfalls der Vorsitzende werden auf
Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre gewählt.
Mitglieder des Ehrenrates dürfen keinem anderen Vereinsorgan angehören.


2. Mitglieder des Ehrenrates können nur sein:


a) der/die Ehrenvorsitzende/n des Vereins,


b) ordentliche Mitglieder, die das 40. Lebensjahr überschritten haben und mindestens zehn
Jahre Mitglied des Vereins sind, und


c) Ehrenmitglieder.


3. Der Ehrenrat hat den Vorstand bei beabsichtigten Ehrungen von Mitgliedern, bei
beabsichtigten Entziehungen von Mitgliedschaften oder bei beabsichtigten Aberkennungen
von Vereinsleistungs- und Vereinsehrennadeln zu beraten. In diesen Fällen hat der Vorstand
den Ehrenrat vor der Durchführung der geplanten Maßnahmen zu hören.


4. Ungeachtet seiner Verpflichtung nach Absatz 3 hat der Ehrenrat schlichtend einzugreifen,
wenn Unstimmigkeiten bekannt werden, die im Interesse des Vereins einer Bereinigung
zugeführt werden sollten. Er unterrichtet den Vorstand vorher über sein Vorhaben.


5. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes beruft der Vorstand ein neues Mitglied für den Rest der
Amtszeit.


§ 13 KASSENPRÜFER


In der Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer und ein Ersatzprüfer zu wählen. Den
Prüfern obliegt - die Prüfung der Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und
Belege


- die Prüfung der Beitragszahlungen


- die Prüfung des Jahresabschlusses.


Prüfungen sind mindestens einmal im Jahr durchzuführen. Ein Vorstandsmitglied kann nicht
Kassenprüfer sein.

 


§ 14 SPORTABTEILUNGEN


1. Die Mitglieder des Vereins werden in den Abteilungen Fußball, Fußballjugend und Tennis
zusammengefasst. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere Abteilungen
eingerichtet und Abteilungen geschlossen werden.


2. Aktive Mitglieder des Vereins gehören gleichzeitig einer oder mehreren Abteilungen des
Vereins an. Passive Mitglieder des Vereins können ebenfalls einer oder mehreren Abteilungen
des Vereins angehören.


3. Anträge, Verhandlungen, Einsprüche, Berufungen usw. bei Behörden, Verbänden und
Vereinen können durch die Abteilungsleiter und Sportwarte nur mit vorheriger Zustimmung
des Vorstandes erfolgen, es sei denn, es geschieht unmittelbar im Zusammenhang mit einem
sportlichen Wettkampf, um das Vereinsinteresse zu wahren.


4. Alle Mitgliedsbeiträge (§ 7) sind an die jeweilige Abteilung zu entrichten. Die Abteilungen
führen die mit dem Vorstand vereinbarten Beitragsanteile an die Kasse des Gesamtvereins ab.
Abteilungsinterne Finanzmittel (insbesondere solche nach § 7 Abs. 2, Spenden usw.) sind für
die Zwecke der jeweiligen Abteilung bestimmt. Sie werden von ihr nach Maßgabe eines
ausgeglichenen Voranschlages eigenständig verwaltet. Guthaben sind auf das jeweils nächste
Geschäftsjahr zu übertragen. Haushaltsüberschreitungen bedarf der Zustimmung des
Vorstandes. Die Bildung von Rücklagen ist nach Abstimmung mit dem Vorstand zulässig.


5. Alle Einnahmen und Ausgaben der Abteilungen müssen in die gemeinsame Buchhaltung
einfließen.


§ 15 REGELUNG ABTEILUNGSINTERNER ANGELEGENHEITEN


Die Abteilungen können sich für die Bildung ihres Vorstandes, ihrer
Mitgliederversammlungen, ihrer sportlichen und sonstigen Belange eigene Regelungen geben.


§ 16 EHRUNGEN


Artikel 1


Die Sport-Gemeinschaft Ober-Erlenbach e. V. kann im Rahmen besonderer Anlässe
verdienstvolle Mitglieder oder hervorragende Förderer des Sportes durch folgende Ehrungen
auszeichnen:


a) Verleihung der Ehrennadel


b} Verleihung der silbernen Ehrennadel


c) Verleihung der goldenen Ehrennadel


d) Verleihung der Ehrenplakette


e) Ernennung zum Ehrenspielführer


f) Ernennung zum Ehrenmitglied oder


g) Ernennung zum Ehrenvorsitzenden


Artikel 2


Die Ehrennadel wird verliehen:


a) für besondere Verdienste um das Vereinswohl


b) für besondere Verdienste als aktiver Spieler/Sportler oder


c) für besondere Verdienste um den Sport.


Artikel 3


Die silberne Ehrennadel wird verliehen:


a) für 25jährige Mitgliedschaft


b) für 10jährige Mitgliedschaft mit mindestens 5jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im Verein


c) an besonders verdienstvolle Mitglieder des Vereins


d) für hervorragende sportliche Leistungen oder


e) für besondere Verdienste um das Vereinswohl.


Artikel 4


Die goldene Ehrennadel kann verliehen werden:


a) für 40jährige Mitgliedschaft


b) für 25jährige Mitgliedschaft mit mindestens l0jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im Verein


c) an besonders verdienstvolle Mitglieder des Vereins


d) für hervorragende sportliche Leistungen oder


e) für besondere Verdienste um das Vereinswohl.


Die Verleihung der goldenen Ehrennadel an Vereinsmitglieder setzt voraus, dass der zu
Ehrende bereits zwei Jahre im Besitz der silbernen Ehrennadel ist.


Artikel 5


Die Ehrenplakette wird verliehen:


a) nach 50jähriger Mitgliedschaft


b) bei Erringung einer internationalen Meisterschaft


c) für hervorragende Verdienste um die Förderung des Vereins oder des Sportes oder
überragende sportliche Leistungen oder


d) für besondere Verdienste um das Vereinswohl, sofern die goldene Ehrennadel bereits
verliehen worden ist.


Artikel 6


Die Ernennung zum Ehrenspielführer setzt eine langjährige aktive Tätigkeit als Spielführer
einer Mannschaft voraus. Sie verlangt vorbildliches Verhalten, sportliche Gesinnung und
tatkräftigen Einsatz für die Ziele des Vereins. Ehrenspielführer gelten als Ehrenmitglieder des
Vereins, sie erhalten gleichzeitig die goldene Ehrennadel.


Artikel 7


Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer in Ausübung langjähriger (mindestens 10
Jahre) und tatkräftiger Mitarbeit und hervorragender Verdienste für die Förderung des Sportes
im Allgemeinen und den Verein im Besonderen eingetreten ist. Ehrenmitglieder werden
gleichzeitig mit einer besonderen Ehrennadel ausgezeichnet.


Artikel 8


Die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden setzt eine mindestens zehnjährige und erfolgreiche
Tätigkeit im Vorstand des Vereins voraus. Mit dieser Ehrung sollen Persönlichkeiten
(höchstens zwei) auf Lebenszeit ausgezeichnet werden, die sich mit vorbildlichem Einsatz
immer für die Ziele und das Wohl des Vereins eingesetzt haben. Der Ehrenvorsitzende wird
auf Vorschlag des Vorstandes und des Ehrenrates von der Mitgliederversammlung gewählt.
Es ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.


Artikel 9


Die Ehrungen zu Artikel 2 nimmt der Vorstand vor. Die Ehrungen zu Artikel 3 nimmt der
Vorstand nach Anhörung des Ehrenrates vor. Die Ehrungen zu Artikel 4,5, 6,7 und 8 sind nur
nach gemeinsamer Sitzung des Vorstandes und des Ehrenrates möglich und müssen mit
Zweidrittel-mehrheit beschlossen werden.


Artikel 10


Für jede Ehrung ist eine entsprechende Urkunde auszufertigen. Diese ist vom Vorsitzenden
und dem Vorsitzenden des Ehrenrates zu unterzeichnen.


Artikel 11


Ehrenmitglieder und Träger der Ehrennadel haben die gleichen Rechte und Pflichten wie
ordentliche Mitglieder.


Artikel 12


Der Vorstand kann durch Beschluss (nach Anhörung des Ehrenrates) Ehrungen wieder
aberkennen, wenn ihre Inhaber rechtswirksam aus dem Verein, dem LSB Hessen e.V., einem
Fachverband oder einer anderen Sportorganisation ausgeschlossen worden sind.


§ 17 HAFTUNG


1. Die Haftung des Vereins richtet sich nach den Vorschriften des BGB. Der Verein haftet nur
für Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sportes, bei Benutzung von
Anlagen, Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden,
wenn oder soweit solche Schäden oder Verluste durch Versicherungen gedeckt sind.


2. Die Mitglieder des Vorstandes haften für die dem Verein oder den Mitgliedern zugefügten
Schäden nach den gesetzlichen Vorschriften. Darüber hinaus haften sie für die dem Verein
zugefügten Schäden (z.B. Vermögensschäden) bei mindestens grober Fahrlässigkeit.


§18 DATENSCHUTZ


(1) Die SG Ober-Erlenbach e.V. erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner
Mitglieder (Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse) unter Einsatz von
Datenverarbeitungsanlagen (EDV) zur Erfüllung der gemäß dieser Satzung zulässigen
Zwecke und Aufgaben, beispielsweise im Rahmen der Mitgliederverwaltung. Hierbei handelt
es sich insbesondere um folgende Mitgliederdaten: Name, Anschrift, Bankverbindung [falls
Lastschrifteinzug in Satzung vorgesehen], Telefonnummern (Festnetz und Funk) sowie EMail-
Adresse, Geburtsdatum, Lizenz(en), Funktion(en) im Verein.


(2) Als Mitglied des Landessportbundes Hessen ist die SG Ober-Erlenbach verpflichtet,
bestimmte personenbezogene Daten dorthin zu melden. Übermittelt werden an [Empfänger
mit Adresse … Namen und Alter der Mitglieder, Namen der Vorstandsmitglieder mit
Funktion, Anschrift, Telefonnummern, Faxnummer und E-Mail-Adresse].


(3) Im Zusammenhang mit seinem Sportbetrieb [ggf. anderer Zweck / Aufgabe] sowie
sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen veröffentlicht die SG Ober-Erlenbach
e.V. personenbezogene Daten und Fotos seiner Mitglieder auf seiner Homepage und
übermittelt Daten und Fotos zur Veröffentlichung an Print- und Telemedien sowie
elektronische Medien. Dies betrifft insbesondere Start- und Teilnehmerlisten,
Mannschaftsaufstellungen, Ergebnisse und Torschützen, Wahlergebnisse sowie bei
sportlichen oder sonstigen Versammlungen anwesende Vorstandsmitglieder und sonstige
Funktionäre. Die Veröffentlichung/Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei auf
Name, Vereins- und Abteilungszugehörigkeit, Funktion im Verein und – soweit aus
sportlichen Gründen (z.B. Einteilung in Wettkampfklassen) erforderlich – Alter oder
Geburtsjahrgang.


(4) Auf seiner Homepage berichtet die SG Ober-Erlenbach e.V. auch über Ehrungen und
Geburtstage seiner Mitglieder. Hierbei werden Fotos von Mitgliedern und folgende
personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht: Name, Vereins- sowie
Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer, Funktion im Verein und – soweit erforderlich –
Alter, Geburtsjahrgang oder Geburtstag. Berichte über Ehrungen nebst Fotos darf der Verein
– unter Meldung von Name, Funktion im Verein, Vereins- sowie Abteilungszugehörigkeit
und deren Dauer – auch an andere Print- und Telemedien sowie elektronische Medien
übermitteln. Im Hinblick auf Ehrungen und Geburtstage kann das einzelne Mitglied jederzeit
gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung/Übermittlung von Einzelfotos sowie seiner
personenbezogenen Daten allgemein oder für einzelne Ereignisse widersprechen. Der Verein
informiert das Mitglied rechtzeitig über eine beabsichtigte Veröffentlichung/Übermittlung in
diesem Bereich und teilt hierbei auch mit, bis zu welchem Zeitpunkt ein Widerspruch
erfolgen kann. Wird der Widerspruch fristgemäß ausgeübt, unterbleibt die
Veröffentlichung/Übermittlung. Anderenfalls entfernt der Verein Daten und Einzelfotos des
widersprechenden Mitglieds von seiner Homepage und verzichtet auf künftige
Veröffentlichungen/Übermittlungen.


(5) Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit an Vorstandsmitglieder,
sonstige Funktionäre und Mitglieder herausgegeben, wie deren Funktion oder besondere
Aufgabenstellung im Verein die Kenntnisnahme erfordern.


(6) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung
stimmen die Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Veränderung,
Übermittlung) und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten in dem vorgenannten Ausmaß
und Umfang zu. Eine anderweitige, über die Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und
Zwecke, Stand 12. Mai 2016, hinausgehende Datenverwendung ist dem Verein nur erlaubt,
sofern er aus gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet ist. Ein Datenverkauf ist nicht statthaft.


(7) Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des
Bundesdatenschutzgesetzes (insbesondere §§ 34, 35) das Recht auf Auskunft über die zu
seiner Person gespeicherten Daten, deren Empfänger und den Zweck der Speicherung sowie
auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung seiner Daten.


§ 19 ÄNDERUNG DES VEREINSZWECKS UND AUFLÖSUNG


Bei Auflösung (§10 Ziffer 5 Satz 2) oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall
steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die Stadt Bad Homburg
v.d.H., die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur
Förderung des Sports im Stadtteil Ober-Erlenbach zu verwenden hat.


§ 20 INKRAFTTRETEN


Die Neufassung dieser Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 11.05.2017
beschlossen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.


1. Vereinsvorsitzender     Kassenwart     Stellvertr. Vorsitzender


     Wolfgang Fröhlich        Etha Paul          Thomas Bremerich

 

Stellvertr. Vorsitzender


   Lieuwe de Jong

 

 

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